Pflegeheim oder doch betreutes Wohnen?

Die richtige Einrichtung finden:

Die Wahl einer geeigneten Pflegeeinrichtung fällt oft schwer. Wir informieren Sie hier strukturiert über die verschiedenen Möglichkeiten.

Betreutes Wohnen

 Dieses bietet eine barrierefreie Wohnung, und eine Grundversorgung wie zum Beispiel

  • Hausmeisterdienste
  • Notrufsystem
  • Beratung
  • Vermittlung von Hilfen und Diensten
  • Freizeitangebote
  • für die Sie monatlich eine so genannte Betreuungspauschale entrichten, unabhängig davon, ob Sie diese Hilfen in Anspruch nehmen oder nicht.

zusätzliche Wahlleistungen wie

  • hauswirtschaftliche Hilfen
  • Essens- und Getränkeversorgung
  • Wäschedienst

werden in den Einrichtungen angeboten, und werden von den Senioren nur bei Bedarf in Anspruch genommen und bezahlen.

Bei den zusätzlichen Wahlleistungen kann man seinen Anbieter auch frei wählen und ist nicht an den Träger des Hauses gebunden.

Bewohnerinnen und Bewohner des Betreuten Wohnens schließen in der Regel zwei Verträge ab:

A. einen Mietvertrag / Kaufvertrag für die Wohnung und

B. einen Betreuungsvertrag mit Serviceleistungen.

Service-Wohnen

Der Begriff Service-Wohnen ist nicht geschützt und unterliegt demnach keiner verbindlichen oder gesetzlichen Definition.

Unter Service-Wohnen ist eine Wohnform zu verstehen, die Seniorinnen und Senioren ein sicheres barrierefreies Wohnen in Verbindung mit einer Vielzahl verfügbarer Hilfs- und Betreuungsangeboten (je nach Einrichtung variiert das Angebot und die Kosten dafür)

Im Gegensatz zum betreuten Wohnen wird beim Service-Wohnen keine bestimmte Grundleistung in Anspruch genommen, sondern nur bei Bedarf auf erforderliche Wahlleistungen zurückgegriffen (z. B. hauswirtschaftliche Dienste).

Für beide Wohnformen sollte noch keine Pflegestufe vorliegen (auch das variiert bei den Einrichtungen). Einige Einrichtung bieten bei späterer Pflegebedürftigkeit, die Möglichkeit der Pflege in der eigenen Wohnung durch einen hausinternen Pflegedienst. Das erspart einen erneuten Wechsel in eine neue Umgebung.

Kurzzeitpflege / Verhinderungspflege

Auch pflegende Angehörige werden mal krank oder haben einen Urlaub nötig.

Sowohl die Kurzzeitpflege als auch die Verhinderungspflege dienen dazu, Sie für eine bestimmte Zeit von der Pflege zu entlasten. Sie müssen diese nicht am Stück in Anspruch nehmen. Sie können auch für kürzere Zeiträume die Leistungen beanspruchen. In den Zeiten, in denen Sie in der Pflege ausfallen, können sie organisieren, dass die Pflegeperson ambulant oder stationär weiter versorgt wird.

Der entscheidende Unterschied zwischen Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege liegt darin, dass die Verhinderungspflege eine sogenannte Vorpflegezeit erfordert: Sie müssen die pflegebedürftige Person bereits seit mindestens sechs Monaten zu Hause betreuen. Das Vorliegen einer Pflegestufe ist in dieser Zeit nicht erforderlich.

Die Kurzzeitpflege können Sie dagegen in Anspruch nehmen, sobald eine Pflegestufe vorliegt – für längstens acht Wochen pro Jahr.  So z.B. auch nach einem Krankenhaus-Aufenthalt, wenn temporär vermehrte Hilfe nötig ist.

Altenheim / Pflegeheim

Allgemeinsprachlich wird Altenheim als Oberbegriff für jede Form der stationären Fremdversorgung im hohen Alter gebraucht.

Fachsprachlich ist das Altenheim dagegen das mittlere Glied zwischen Altenwohnungen und Altenpflegeheimen in einer nach dem Schweregrad der Hilfe- und Pflegebedürftigkeit der Bewohner differenzierenden Dreigliedrigkeit stationärer Altenpflegeeinrichtungen:

Altenwohnheim – Der Bereich Wohnen hat hier das größte Gewicht – andere Leistungen werden nur in geringem Umfang angeboten.

Altenheim – Hierbei besteht eine (noch) geringere Pflegebedürftigkeit, das selbstbestimmte Leben überwiegt. Dienstleistungen wie Säubern und Aufräumen im Zimmer, Speisenversorgung werden regelmäßig in Anspruch genommen. Es wird kein eigener Haushalt geführt!

Altenpflegeheim – Die stationäre Pflege ausgeprägt pflegebedürftiger Menschen steht in diesen Einrichtungen rund um die Uhr im Vordergrund.


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